W3C pfui - WHAT WG hui?

Kategorien: HTML, JavaScript, CSS, ...
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Markus René Einicher
Markus René Einicher am Dienstag, 28. November 2006 um 09:46
Nach Freakzeros Entgleisung in diesem [b]Beitrag[/b], die ich nach wie vor so nicht hinnehme, bin ich gefragt worden worin eigentlich mein Problem mit dem W3C und dessen Standards liegt. Nun, ich habe kein Problem mit der Sache und dem was sie tun, sondern der Art und Weise wie das W3C und gewisse Leute damit umgehen. Ich werde nämlich nicht selten aufs ärgste beschimpft weil ich diese Sachen nicht einhalte - übrigens nie von Personen die auch nur annähernd meine Erfahrung und mein Wissen in diesem Bereich haben, wennich dann aber meine Seiten validiere kommen da Fehlermeldungen die so trivial sind das ich mir einfach nicht die mühe mach das deswegen umzuschreiben. Ich weigere mich zum Beispiel nach wie vor HTML-Entitäten zu verwenden, weil ich die volle Freude mit dem UTF-8 Zeichensatz habe, wo alle Sonderzeichen drin sind und den alle Browser heutzutage interpretieren können. Warum soll ich alle Sonderzeichen jetzt kodieren nur weil der W3C-Standard das vorschreibt obwohl es bereits machbar und sogar praxistauglich ist? Das W3C ist nur EINE Möglichkeit das anzugehen. Ich persönlich werde mehr und mehr vom W3C abgeschreckt, weil das aus meiner Sicht ein rückständiger Haufen von konservativen Fundamentalisten ist, die nichts wirklich vorwärts bringen weil alles bis in die Ewigkeit diskutiert wird und dann erst Recht nichts rauskommnt. Worin liegt dann die Alternative? Da gäbe es zum Beispiel die [b]WHAT WG[/b], die ich favorisiere, da is auch Mozilla dabei. Die is nämlich mehr daraufaus einen praxistauglichen Standard herauszubringen als eine sture Doktrin. Wer mehr über die Welt der Standards wissen möchte, der findet einen guten Artikel und zwar bei einer sehr seriösen Quelle, auf die ich mehr setze als auf das diktatorische Geschwafel irgendwelcher Freaks: SELFHTML Es ist gut wenn die Webmaster Standards einhalten aber dann sollen das auch welche sein die sie selbst wollen und nicht welche, zu denen sie genötigt werden, von ein paar Wenigen, die offensichtlich keine Ahnung von der Komplexität dahinter haben. Es gibt nicht nur einen Weg und aus meiner Sicht geht das W3C den falschen, und dafür mussich mich nicht beschimpfen lassen. [b]Die Zukunft[/b] Wie ich das sehe, sind diese Standards sowieso hinfällig. Das Web kriegt immer mehr und mehr neue Technologien dazu und HTML und W3C hemmen die Entwicklung total. Die Zukunft sieht nämlich ganz anders aus, den was ein Browser einmal alles können muss, kann er gar nciht können, weil er dann ein RIESENPROGRAMM wäre: Da tun die Browser nämlich nur mehr XML interpretieren und haben dann gar keine eigene Darstellungsweise dessen mehr. Da tust du nämlich in deiner Seite einfach ein XML-Modul einbauen, das der Browser dann nachvollzieht, und dann lädt er ein Plugin dazu, direkt aus dem Internet, ein Zusatzprogramm das dem Browser dann überhaupt erst mitteilt wie er den interpretierten XML-Code darzustellen hat. Da brauchma dann kein W3C mehr, weil wenn du den XML-Standard des Moduls nit einhaltest wirds schlichtweg nicht ausgeführt, XML ist sehr streng! Aus meiner Sicht kämpfen diese ganzen Standardisierungsfutzis also sowieso auf verlorenem Posten.