Vektorgrafik

Was ist Vektorgrafik? Wenn man am Bildschirm eine Grafik betrachtet wird diese immer auf die selbe Weise dargestellt: Mit Pixel. Das sind viele kleine Punkte von denen jeder eine Farbe darstellt. So funktionieren auch diverse Bildformate wie JPEG oder PNG, jedem Pixel wird eine Farbe gegeben.

Da jedes Pixel eckig ist, wird es schwer runde Kanten darzustellen. Jeder, der eine Grafik schon einmal genauer betrachtet hat, kennt das: Dort wo es stärkere Kontraste gibt, sieht man die Pixel in Form von zackigen Konturen.

Diesem Problem wirkt man mit Weichzeichnern entgegen. Anstatt die Kanten hart aufeinandertreffen zu lassen, werden die Pixel rundherum abgestuft der Konturfarbe angepasst das wirkt dann "verwischt". Je nachdem wie gut diese Weichzeichnung berechnet wird, wirkt also dann die Kontur für unser Auge schön rund, oder wenns zu viel des Guten war total verschwommen.

Einen anderen Ansatz bietet hier die Vektorgrafik: Hier werden nicht jedem einzelnen Pixel Farbwerte zugewiesen, sondern es wird jedes Objekt anhand seiner Koordinaten beschrieben. So hat ein kreis dort einen Punkt und einen Radius, von den Pfaden wird jeder Punkt abgespeichert und welchen Winkel die Tangenten an den Punkt haben.

Wo ein Punkt liegt wird ganz einfach mit dem koordinaten-System beschrieben, dass wir aus der Schule kennen: Eine x und eine Y Koordinate. Dann werden noch Daten zur Flächenfarbe, und zur Kontur gespeichert. Die Flächenfarbe kann auch ein Verlauf sein, der sogar gegen Transparenz streben kann.

Daraus ergibt sich auch ein Vorteil der Vektorgrafik, die sie vor allem im Logo-Bereich ausspielen kann: Ich kann die Grafik einfach stauchen und auseinanderziehen wie ich will, ohne, dass sie Qualität verliert. Tu ich das nämlich mit einer Pixelgrafik, verliert diese an Qualität, sie wird entweder zackig oder verschwommen. Mach ich das mit einer Vektorgrafik, werden einfach alle Punkte neu gesetzt, die Verhältnisse zueinander durchberechnet, und alle linien und Füllungen neugezeichnet. Das ist zwar Speicherlastig, aber dafür hab ich keinen Qualitätsverlust.



Besser versteht man das an einem Beispiel: Wenn ich eine Pixelgrafik mit den Abmessungen 800 mal 600 einmal auf ein Plakat mit den Dimensionen 7800 zu 4800 drucken will, hab ich da riesige Kästchen drauf. Mit einer Vektorgrafik wird das schnell durchgerechnet und es sieht genau aus wie im kleinen Format.

So, wie macht man nun Vektorgrafik? Mit Programmen wie Corel Draw oder Adobe Illustrator. Da das überladene, teure fehlerbehaftete Programme sind empfehle ich hier lieber Inkscape. Dieses Programm verwende ich auch und es ist eigentlich sehr einfach und doch stark - optimal zum lernen. Und am allerwichtigsten: Es ist OpenSource, also gratis.

Ich werde mich diesem Programm hier nächste Woche im TopArtikel widmen,
bis dahin.

Kommentare

Gast am Freitag, 31. Oktober 2008 um 11:17

Komisch ist das schon, exakt den selben Bericht hab ich hier gerade gefunden www.devilplay.de/Pc-Klinik/6641-ReWas-ist-eine-Vektorgrafik.html#6641

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Freitag, 31. Oktober 2008 um 14:47

Das sieht man nur wenn man registriert ist. Solltest du also dort Zugriff haben bitte ich dich den Link hierher zum Original-Beitrag zu posten und dort bekannt zu geben dass ich nichts dagegen habe wenn jemand unsere Artikel und Tutorials andernorts anbietet, aber dann soll man zumindest die Original-Quelle angeben und den Artikel vor Google verstecken damit uns das nicht als Duplicate Content ausgelegt wird.

Das der Artikel auf jeden Fall aus meiner Feder stammt wirst du schnell erkennen wenn du ihn mit anderen Beiträgen von mir hier vergleichst - ich habe eine sehr prägende Rhetorik.

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Freitag, 31. Oktober 2008 um 15:04

Hab mir den Artikel dort angschaut (dachte zuerst dass wäre ohne offene Registrierung). Dieser Artikel war davon sicher die Vorlage, er wurde aber angepasst - vor allem das, was mir wichtig ist - nämlich die Rhetorik - hat dort jeden Glanz verloren. Also abgekupfert isses, aber dürft ein zwölf oder dreizehnjähriger gwesen sein der das auf sich umgemünzt hat, und das hört man auch bei jedem Satz raus - von "exakt" dem selben Artikel also keine Spur.